Und wieder einmal Bangkok

17. Mai 2009 von oturhan

Bangkok war auch dieses mal einen Zwischenstopp (und natürlich auch längere Aufenthalte) wert. Wir waren nun 2-3 Tage hier. Das letzte mal war Ende 2007 und ich konnte es kaum abwarten, einige Sachen zu machen, auf die ich mich echt gefreut habe. Unter anderem die Khao San Road besuchen (Backpacker en masse, Strassenrummel,…), Siam und das Thema Shopping, das Essen (von Pomelos bis hin zu Seafood am Straßenstand in Chinatown), sich massieren lassen, etc. So hatten wir in den 2-3 Tagen ein kompaktes revival-Programm.

Als einzige Neuerung kam dieses mal dazu: Der Floating Market, ca. 1,5 Stunden vor Bangkok. Eine typische Touri-Attraktion: Viele Reisebusse, Souvenir-Stände, Verkaufsaktionen auf dem Weg hin und zurück, … letzendlich halb so schlimm. Der Markt selbst war nett anzuschauen und auch die Wasserstraßen in der Umgebung.

Inzwischen sind wir in Chiang Mai. Mehr davon gibts demnächst.

Australien… und Tschüss!

13. Mai 2009 von oturhan

Das wars. Ein Monat ist rum. Unsere Zeit hier abgelaufen. Heute gehts in den Flieger und zur nächsten (letzten) Reisestation nach Thailand. Wenn wir auf die 4-5 Wochen zurückblicken, dann können wir schmunzeln über die schiere Größe, die Vielfalt (von Stränden über Regenwaälder bis hin zu Großstädten aber auch verlassenen/eingeschlafenen kleinen Ortschaften), die 3 Wochen im CamperVan und das Gefühl, die Ostküste einigermaßen „durch“ zu haben.

Und Sydney hat in den letzten Tagen im Vergleich zu Brisbane und Melbourne ebenfalls einige Punkte gewonnen. Nach dem Costal Walk und dem Kennenlernen von Bronte und Bondi, hat die Stadt dadurch noch eine ganz neue Facette bekommen. Unser Flieger geht heute Nachmittag. Wir werden die letzten Stunden entspannt in einem der vielen Cafés in Brondi rumsitzen und entspannt den einen oder anderen Café schlürfen.

Ciao Australien, Thailand wir kommen – Juhu!

PS: Danke auch an Kristin und Angie+Noel für die vielen guten Tipps und Eure Zeit.

Inzwischen zurück in Sydney

10. Mai 2009 von oturhan

Heute sind wir wieder in Sydney angekommen. Nach ca. 3 Tagen auf der Great Ocean Road und nochmal 3 Tagen in Melbourne. Auf der Great Ocean Road hatten wir unter anderem unseren letzten Camping Tag, viel Abwechslung (Regenwälder und Klippen/Strände) und auch die für uns südlichste Spitze Australiens erreicht.

In Melbourne hingegen haben wir mittendrin gewohnt (in South Yarra) und waren dadurch wieder in urbaner Umgebung. Im Vergleich mit Sydney liegt Melbourne aus meiner Sicht sogar leicht weiter vorne: Sehr ausgeprägte Kaffee-Kultur, alternative Stadtteile, milderes Klima, es gibt nicht weit weg Wintersport-Möglichkeiten, Bells Beach ist ums Eck, etc.

Apropos: Irgendwie haben die hier unten bock auf Minze mit Schokolade: Sowohl Magnum als auch Kitkat und sogar M&M’s gibt es hier in Minze-Varianten. Genau das richtige für mich…

Aktuell sind wir in Bondi Beach und verbringen hier unsere letzten 3 Tage in Australien. Jetzt gilt es die letzten Tage entspannt ausklingen zu lassen…

Von Hervey Bay, quer durch Fraser Island… bis Brisbane

28. April 2009 von oturhan

Inzwischen sind wir in Brisbane angekommen. Gestern Abend… und hatten beim reinfahren auch gleich einen herrlichen Ausblick auf die Story Bridge mit der CBD (Central Business District) Skyline im Hintergrund. Sehr beeindruckend. Und dass die Stadt auf einigen Hügeln liegt, gibt der Stadt immer wieder schöne Ansichten (von oben).

Aber kurz zurück zu den letzten Aufenthalstorten. Vorgestern waren wir auf Fraser Island – eine ca. 90km lange Insel vor der Küste (mit dem Boot ca. 30min) bei Hervey Bay. Fraser Island lässt sich mit Touren erkunden oder auch auf eigene Faust, was wir diesmal vorgezogen haben. Dies stellte sich im Nachhinein auch als die bessere (zwar teurere) Alternative dar. Auf der Insel haben wir uns einen Allrad-Jeep gemietet und sind dort rumgebrettert… im Inneren der Insel eher geschlichen, nämlich mit ca. 20-25 km/h, da wir eigentlich ständig im Allrad-Modus gefahren sind und die Pfade dies durchaus erfordert haben :-) Wir wurden ordentlich durchgeschüttelt beim Fahren. Wir hatten beide damit gerechnet, dass man hier und da mal eine wackelige Stelle hat, aber letzendlich war die ganze Strecke ein durchrütteln… Nur am Strand konnte man mit ca. 60 fahren. Auf jeden Fall hat es ordentlich Spass gemacht. Am Lake Mackenzie im Inneren der Insel konnten wir auch nett ins Wasser. Mit Gruß an Heinz Sielmann: Übrigens haben wir auch Dingos und Leguane gesehen.

Abends gings dann wieder zurück aufs Festland und am Folgemorgen in Richtung Brisbane mit Zwischenstopp bei Noosa Heads. Dort sind wir im National Park ein wenig spazieren gewesen und haben aber leider keine erhofften Koala Bären in Natura angetroffen. Noosa war im Vergleich zu den bisherigen Orten eher Schicki-Micki, aber herrlich aufgeräumt, komfortabel und ansprechend. Die Szenerie war traumhaft.

Am späten Nachmittag sind wir dann in Brisbane angekommen und auf den Motorway Zubringern schon ordentlich Stau (stadtauswärts). Spontan haben wir uns auch entschieden, hier ein Zimmer zu nehmen und nicht 20km vor der Stadt auf einem Campingplatz zu pennen. Das Apartment-Hotel liegt im Stadtteil „New Farm“, welches wir Abends noch erkundet haben. Herrlich entspannt, etwas alternativer und auch auf einem Hügel liegend. Zu Feierabend gabs noch einen Drink im „Alibi-Room“. Das Klientel war sehr „Berlin“-like. Nach Aussagen von Bekannten ist Brisbane aktuell die Trendstadt und es zieht eine Menge junge Menschen an.

Heute ist auf jeden Fall unser offizieller Brisbane-Expedition-Day :-)

Whitsunday Islands

24. April 2009 von oturhan

Maren:

„And where the bloody hell are you?“

Whitsunday Islands, weisser, feiner Sandstrand rechts und links türkises Wasser, seicht und warm.

Großartig, einfach paradiesisch.

Das gleiche Prozedere wie auch bei den vorherigen Aktionen. Frühes aufstehen, Bus pick up, ne Menge anderer Leute und ab auf´s Boot.

Die Whitsunday Islands bestehen aus 74 kleineren Inseln und die absolute Hauptattraktion ist der White Haven Strand. Eine der zwei Inseln, die diesen herrlichen weissen Sandstrand überhaupt hat und die Besucher werden dort für gerade mal 2 Stunden abgeladen und dann wieder aufgesammelt. Naturschutzgebiet, das nehmen die sehr ernst hier. Was ja auch gut ist.

Zurück an Bord sind wir 45 min nördlich gefahren, um dort ins Wasser zu springen und zu schnorcheln. Eine nette Abwechslung, aber tiefer unten macht es einfach mehr spaß.

Waren um ca. 17 Uhr wieder in Airlie Beach und jetzt sitzen wir hier bei McDonalds, da die kostenloses Internet haben. Gegessen haben wir glücklicherweise schon auf unserem Campingplatz, gekocht in der großen Openair-Küche, mit den anderen Campern und auch wenn wir sehr simpel angefangen haben, Pasta mit Tomatensoße, sind wir stolz auf unser erstes Mal Camperessen.

Unser Plan für Morgen ist noch nicht ganz ausgereift, aber wir stehen früh auf machen uns nen leckeren Kaffee und bereiten uns auf eine verdammt lange Fahrt vor.

Mission Beach und ein wenig Rafting

23. April 2009 von oturhan

Action-Sports-USA-Oh-Yeah…!!! Gestern waren wir wildwater-raften am Tully River. Fotos gibts es keine. Die wollten nämlich ca. unangemessene 25 EUR fuer eine Photo-CD :-) Daher bleibt uns nur in Erinnerung, wie wir mit ca. 60 Personen auf etwa 8-10 Schlauchbooten den Fluss „bearbeitet“ haben. Und das leider mit sehr vielen Pausen, da nach jeder Stromschnelle auf die aufrückenden anderen Boote gewartet wurde. Kein Wunder, dass man so 5 Stunden im Wasser ist. Insgesamt war es in Ordnung.

Heute sind wir inzwischen in Airlie Beach angekommen. Heute morgen waren wir noch fix im Regenwald für einen morgentlichen Spaziergang (immer wieder durch Spinnennetze und handgroße Spinnen) in Mission Beach und sind dann ca. 6 Std. gefahren – fuer etwa 500km.

Morgen gehts auf die Whitsunday Islands. Wahrscheinlich auch wieder mit einer Menge von Leuten :-)

PS: Unser Camping Platz in Mission Beach war super…

Tauchen Great Barrier Reef / Cairns

20. April 2009 von oturhan

Maren:

Wir haben Sydney zu einer recht moderaten Zeit verlassen, sind wieder in den Flieger gestiegen und der hat uns in noerdlicher Richtung nach Cairns gebracht. Viel waermer als in Sydney und somit eine optimale Voraussetzung, um am naechsten Tag auf`s Boot zu steigen und ins Meer zu springen!

Doch noch eine kurze Bemerkung zu Cairns, was fuer ein Nest. Wir kamen mittags an, hatten also noch den halben Tag um uns hier um zu sehen, landeten nach kuerzester Zeit in der Mall von Cairns, Cairns Central. Es hatte mittlerweile zu regnen begonnen und wir hatten auch nicht das Gefuehl hier noch aufregendes zu erleben und sahen uns dann schliesslich im Kino den neuen Animationsfilm „Monsters vs. Aliens“ an. Sehr nett, aber ich fand ihn weit weniger witzig und originell wie z. Bsp. Bolt.

Wir wurden dann am naechsten Morgen um 6 Uhr von einem Bus abgeholt, der uns mit den restlichen Teilnehmern zu unserem Boot fuhr .

Die Ueberfahrt zum Riff dauerte ca. 3 Stunden und die Wellen waren alles andere als freundlich an diesem Morgen, fuer Oezguer weniger als fuer mich. Nach gefuehlter unendlich langer Zeit des konzentrierten „Horizont-nicht-aus-den-Augen-lassen“ habe ich die Uebelkeit bezwungen.

Insgesamt war es ein sehr komfortables Boot. Dank Oezguer, der den Trip so frueh im Vorraus gebucht hatte, konnten wir die „Suite“ beziehen (Kabine mit Doppelbett).

Wir, d.h. mit uns noch ca. 25 andere Tauchwillige, wurden dann eingewiesen, wie das dann so ist, was man darf, was nicht und so weiter und so fort. Unser Oberinstruktor  hatte seine anfaenglichen  Bonuspunkte schnell wieder verloren, auf  Grund absoluter Humorlosigkeit und zu viel Arroganz, die er  gut mit seinen restlichen Teammitgliedern zu teilen wusste.

Die anderen Teilnehmer waren ein bunter Haufen verschiedenster Arten, von alleinreisender Backpackerin bis Mutter mit zwei Soehnen.

Das Tauchen, worum es hier eigentlich gehen soll, kann ich mit wunderbar betiteln. Insgesamt bin ich 8 Mal getaucht, davon ein Nachttauchgang und einer um 6 Uhr morgens. Oezguer ist einmal mehr im Meer gewesen. Das lag daran, dass ich mich puenktlich bei Tauchantritt erkaeltet hatte, schoen Schnupfen und Kopfschmerzen, die besten Voraussetzungen, um am Beckenrand zu stehen und zu zu schauen. War aber alles halb so schlimm, letztendlich habe ich nur 2 Tauchgaenge verpasst.

Wir sind in relativer geringer Tiefe getaucht, aber in 5-15m Tiefe finden sich hier auch die schoensten Schaetze. Eine wunderbare pracht an Korallen und Meeresbewohnern, wenn ich eine aufmerksame Tauchschuelerin gewesen waere, koennte ich auch noch viele Exoten mit Namen benennen, mir reicht jedoch die vielfalt in ihrer optischen Form und die Bilder sagen schliesslich mehr als tausend Namen. Jedoch moechte ich ein paar eindrucksvolle Tiere nennen, die relativ bekannt sind, wir haben zwei Meeresschildkroeten gesehen und soger graue Riff-Haie, ein tolles Erlebnis.

Nach 3 Tagen und 2 Naechten an Bord haben wir nachmittags um ca. 16 Uhr wieder in Cairns im Hafen angelegt.

Hier faengt auch ein neuer Abschnitt unserer Reise an, doch davon mehr beim naechsten Mal.

Sydney

20. April 2009 von oturhan

Inzwischen haben wir auch Sydney hinter uns gelassen. Die 5 Tage dort waren ebenso voll wie in Tokyo, aber dabei weitaus weniger stressig. Zumindest die letzten beiden Tage hatten wir dann auch allmaehlich Urlaubstempo und den entsprechenden Grad an Entspanntheit.

Im Gegenzug hatten wir nach 3 Tagen Tokyo und 5 Tagen Sydney gut mit unseren Koerpern zu kaempfen, also ich zumindest. Vom vielen Laufen taten mir irgendwann die Fuesse weh (trotz Bahn, Taxi, etc. :-).

Und unsere To-Do Liste liest sich ebenso wie eine „10-things-to-do-when-in-Sydney“-Liste:

  • Opera-House
  • Harbour Bridge
  • Darling Harbour
  • Paddington
  • Manley Beach
  • Kings Cross
  • Sydney Tower
  • Taronga Zoo
  • Botanical Gardens
  • etc.

Unabhaengig davon haben wir uns noch mit 3 Ex-Hamburgern getroffen. An dieser Stelle Danke und Gruss an Noel+Angie sowie Kristin :-)

Fische bis zum abwinken

10. April 2009 von oturhan

Heute morgen sind wir auf den Fischmarkt. Das war kein Ort für Vegetarier, insbesondere dann, wenn die Tiere noch leben bzw. letzteres vor Ort beendet wird. Am interessantesten waren die Thunfische, die zum Teil extreme Ausmaße hatten – also  etwa 1,50m und rund wie Schweine waren.

Back on Trekk

9. April 2009 von oturhan

Und nun bin ich wieder unterwegs – bereits schon sein zwei Tagen oder doch länger. Durch die Zeitverschiebung und Schlaf-Nachhol-Aktionen kommt es mir bereits vor wie 3 Tage…. wie auch immer…

Wir sind in Tokyo, das ist heute der zweite Tag und 1,5 verbleiben noch. Godzilla haben wir noch nicht getroffen, dafür aber schon ordentlich Metro gefahren und zu Fuß Kilometer gerissen. Das Wetter war gestern und heute ideal. Heute habe ich dann auch gleich die kurze Hose ausgepackt.

Was fällt sofort auf:

  • Unheimlich viele Anzugträger (wie war das noch gleich mit dem Vergleich „Arbeitsbienen“)
  • Unheimlich viele durchgestylte Menschen
  • Getränke Automaten an jeder Ecke
  • Neon-Werbung, obwohl man mit der schon gerechnet hat
  • Sehr viele High-Heels bei den Mädels
  • Ein fast schon undurchsichtiges Metro/S-Bahn-Netz
  • Sehr freundlicher Umgang

Morgen früh gehts dann auf den Fischmarkt… da bin ich gespannt drauf…